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Wandern

Sagenweg Vandans . Österreich . Vorarlberg . Montafon . 10.2km

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Autor

Telesis_Montafon

Telesis_Montafon

Vorarlberg
Österreich

Eckdaten

Länge: 10.2 km
Zeitdauer in Stunden: 3.0 h
Ausgangshöhe: 648 m
Maximale Höhe: 1014 m
Uphill: 366 m
Höhenunterschied: 366 m
Downhill: 366 m
Aussgesetzte Stellen: Nein
überwiegende Ausrichtung: Nord

Bewertung:

  • Panorama
  • Schwierigkeit
  • Kondition

Region:

Österreich, Vorarlberg, Montafon, Vandans

Wegbeschaffenheit:

  • 10.20 km Gelb - leicht

Google Map:

weitere Informationen

Beschreibung:

UMFASSENDE TOLLE INTERAKTIVE INFOS UNTER: http://galileo.telesis.at

Der Vandanser Sagenweg führt Sie vom Dorfzentrum Vandans aus an 14 Wegstationen vorbei, die mit der lokalen Kultur und Sagenwelt eng verbunden sind. Auf dem Sagenweg liegen sowohl imposante, von Menschenhand geschaffene Monumente als auch faszinierende Naturschauplätze.

Der Vandanser Sagenweg ist für Familien geeignet und die Gehzeit beträgt ca. 3 Stunden, wobei ein Höhenunterschied von 380 m überwunden wird. Der Ausgangspunkt des Vandanser Sagenwegs befindet sich bei der Tourismusinformation in der Ortsmitte von Vandans (650 m). Von hier aus führt der Weg über die Illbrücke und am rechten Illufer entlang Richtung St. Anton im Montafon.

Hinter der Kapelle Venser Bild folgen Sie der Wegbeschilderung in Richtung Agath. Von dort führt ein Wiesenweg hinunter zum Gluandigraba und zur Oberen Venserstraße. Diese kreuzt nach ca. 250 m die Scheibenkopfstraße. Von hier aus gelangen Sie, nachdem die Glavadielstraße und der Scheibenkopf passiert wurden, zum höchsten Punkt der Wanderung, zur Ruine Valkastiel auf 1000 m Seehöhe.

Danach folgt der Abstieg in Richtung Ortsmitte Vandans. Nach der Überquerung der Mustergielbrücke erreichen Sie den Kalkofen (Diel – Kalkofa, 690 m) und kommen schließlich über den Gemsleweg wieder ins Dorfzentrum von Vandans.

Höhepunkt - Ruine Valkastiel
Der Anstieg zur Ruine kann nur im Sommer durchgeführt werden und erfordert Trittsicherheit und gutes Schuhwerk. (weiss/rot/weisse Wanderroute)

Informationen
Vandans Tourismus
0043 (0)5556 72660
0043 (0)5556 74921
info@vandans.net
http://www.vandans.net/

Streckenpunkte

0.0 km | 648 Hm

Dorfzentrum Vandans:

Routen Beschreibung grob:
- Tourismusbüro Richtung Ill
- rechtes Illufer Richtung St.Anton
- über kleine Illbrücke
- hinter der Kapelle Richtung Agath
- Wiesenweg zu Gluandigraba
- Obere Venserstraße
- Scheibenkopf
- Ruine Falkastiel/im Sommer
- Richtung Ortsmitte Vandans
- Kalkofen
- Gemsleweg
- Dorfzentrum

1.0 km | 655 Hm

Brücke über Ill:

Zweimal schon, als die Ill über ihre Ufer trat, bildete sich ein großer See zwischen Vandans und St. Anton. Außerdem sollen sich an dieser Stelle folgende Begebenheiten zugetragen haben. Beim einen Mal war die Frömmigkeit der Vandanser die Rettung – beim zweiten Mal ihre Frechheit.

Venser Wallfahrtskapelle:
Das Venserbild ist ein kleines kulturgeschichtliches Denkmal und stammt aus den Tagen als die Pest in Vandans wütete. Die Kapelle ist unter anderem der Muttergottes, dem Hl. Sebastian und dem Hl. Johannes von Nepomuk geweiht und ist noch heute ein beliebtes Wallfahrtsziel.

Blick auf St. Anton:
Von hier hat man einen schönen Blick auf das Nachbardorf St. Anton im Montafon. Die bekanntesten Sagen im Bezug auf St. Anton handeln von der versunkenen Stadt Prazalanz. Diese Sagen sollten die Leute vor allem vor sündigem Verhalten warnen und spiegeln den Wunsch nach Reichtum und Wohlstand wider.

Gluandigraba und Ganeu:
Der Gluandigraba ist ein kleines Bächlein, das früher bei Unwetter jedoch großen Schaden auf den Feldern anrichten konnte. Ganeu liegt ein Stück weit außerhalb des Dorfes, wo die Vandanser früher zum Teil auch ihre Maisäße hatten – ein Teil der typischen Montafoner 3-Stufen Landwirtschaft.

Glavadielstraße mit Blick auf Vallüla und Zamangspitze:
Von hier aus kann man einerseits einen Blick auf die „Flammspitze“ Vallüla werfen, andererseits – wenn man sich ein wenig gegen Osten wendet – sieht man den „Hexenberg“ Zamangspitze. Im Folgenden stehen beide Berge für sehr unterschiedliche menschliche Betrachtungsweisen der Gebirgswelt.

6.0 km | 1014 Hm

Ruine Valkastiel:

Scheibenkopf:
Am Scheibenkopf – einem alten Steinbruch – wurde früher der Brauch des „Scheibenschlagens“ von den jungen Burschen des Dorfes praktiziert. Diese Tradition steht in direktem Zusammenhang mit der des Funkenbrennens. Beides gehört zum Montafoner Brauchtum und wird auch heute noch gepflegt.

Ruine Valkastiel:
Die Ruine Valkastiel ist bis heute ein Mysterium. Archäologen gehen davon aus, dass die Burg um ca. 1120/1140 erbaut worden ist. Wer sie an dieser unwirtlichen Stelle erbaut hat und zu welchem Zweck, ist jedoch ungewiss. Dies bietet einen hervorragenden Rahmen für allerlei sagenhafte Spekulationen.

Wetterkatastrophen/Hochwasserschutzwand Mustergielbach:
Die Gemeinde Vandans war durch ihre Lage seit jeher ein Katastrophengebiet, bis schließlich Anfang des 20. Jahrhunderts mit baulichen Schutzmaßnahmen begonnen wurde. Von den schlimmen Ereignissen ist heute nichts mehr zu sehen. Es existieren jedoch noch zahlreiche Dokumentationen und Augenzeugenberichte.

Der Mustergielbach:
Der Mustergielbach ist einer der vier Vandanser Wildbäche. Er wird von einer Quelle auf der Alpe Ziersch gespeist, bezieht sein Wasser aber hauptsächlich aus Regengüssen, die über die Vandanser Steinwand hinunter geleitet werden. Bei Unwettern konnte dieser Bach früher gewaltige Schäden anrichten.

Kalkofen:
Dieser Kalkofen stammt noch aus einer Zeit, als mit heute kaum vorstellbarem Aufwand Kalk in Steinöfen gebrannt wurde. Die dazugehörige Sage, die jedoch nicht aus dem Montafon stammt, ist sehr grausam und sollte die Menschen wohl vor den Folgen warnen, die ein Seitensprung nach sich ziehen konnte.

10.2 km | 648 Hm

Dorfzentrum Vandans:


 
 

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